Donnerstag, 10. Mai 2018

Jahreshauptversammlung 2017/2018

Die diesjährige Jahreshauptverammlung fand am 26.04.2018 im Bürgerhaus Wachenbuchen statt. Wie bereits in den vergangenen Jahren, waren leider nur wenige Mitglieder erschienen, was später am Abend noch zu diskutieren war.


Die Vorsitzende Karin Witting eröffente die Versammlung mit einem Rückblick auf das vergangene Jahr. Viele Feste konnten erfolgreich gefeiert werden, wie den Vatertag, der Wiedereinstig mit einem Stand beim Straßenfest, der Weihnachtsmarkt, die karnevalistischen Festlichkeiten und auch die Darbietung der FTW an der Kerb bei der Verabschiedung von Pfarrer Helmut Müller, die jedem mit Gänsehaut in Erinnerung bleibt.


Einen emotionalen Moment erlebte die Versammlung als Karin Adler in Erinnerung gerufen wurde. Fast 40 Jahre hatte sie den Posten der Kassenwartin inne, verstarb aber im letzten Jahr. Aufgrund schwerer und schneller Krankheit blieb leider nicht genügend Zeit um die Übergabe an Corinna Stein durchzuführen. Corinna Stein hat sich aber in die Materie eingearbeitet und präsentierte die Zahlen des Vereins geleichermaßen souverän und emotional. Dem anschließenden Entlastungsantrag durch die Revisoren wurde von der Versammlung zugestimmt.

Die Turnabteilung blickte auf Teilnahmen an der Stadtmeisterschaft und am Hallenkinderturnfest zurück. Gemeinsam mit den anderen Maintaler Vereinen veranstaltet die FTW die Stadtmeisterschaft in der Maintalhalle, die für 2018 am 06.05. angesetzt war.

Beim Bericht der Skiabteilung wurde ein neues Angebot der FTW verkündet: Fit in den Sommer. Alle Fitnessinteressierte ab 16 Jahren sind eingeladen jeden Montag von 20.15-21.00 Uhr im Bürgerhaus Wachenbuchen die Schweißperlen und somit auch die Pfunde schmelzen zu lassen.
Außerdem lud die FTW Montage um 20.00 Uhr zum Walking-Treff ein. Hier ist jeder richtig, der sich an der frischen Luft gemeinsam bewegen möchte. Das Tempo kann dabei jeder selbst bestimmen. In der Gruppe finden sich auf jeden Fall Gleichgesinnte.

Im Zuge des Rückblicks auf den Karneval bedankte sich Abteilungsleiter Timo Stein beim Prinzenpaar Jessica und Markus Raffling für ihr hohes Engagement. Zwei schnell ausverkaufte Karnevalssitzungen und einen gut besuchten Seniorensitzung erwähnte Timo Stein zu recht mit Stolz. Einzig am Rosenmontagsball sei man hinter den Erwartungen geblieben. Hier wird es Zeit für etwas Neues. Die Gedanken kreisen bereits bei den Verantwortlichen.

Erfreulicherweise stellten sich alle bisherigen Vorstandsmitglieder wieder zur Wahl. Einstimmig wurden in ihren Ämtern bestätigt:
Katja Wild - Vorsitzende (geschäftsführender Vorstand)
Timo Stein - Abteilungsleitung Karneval
Melanie Mandler-Rohrbach - Abteilungsleitung Turnen
Karin Witting - Abteilungsleitung Ski
Reinhold Mandler - Beisitzer
Martin Rothhaupt - Beisitzer
Vanessa Conrad - Pressewart
Neu in den erweiterten Vorstand wurde Sandra Preis-Busch von der Versammlung gewählt. Sie steht die nächsten zwei Jahre als Revisor zur Verfügung.



Vorsitzende Karin Witting erwähnte im Teil Sonstiges die Ungewissheit des Vereinsheims, liebevoll seit vielen Jahrzehnten Häusi genannt. Das Haus auf dem Bürgerhaus Parkplatz grenzt an das ehemalige Bankengebäude an und soll der neuen Mitte in Wachenbuchen zum Opfer fallen. Eine Alternative für die Freie Turnerschaft, wo zukünftig Dokumente, unzählige Veranstaltungsutensilien gelagert oder auch Vorstandssitzungen und Übungsleitertreffen abgehalten werden können, gibt es bisher nicht.

Im Anschluss gab Karin Witting das Wort an die Versammlung. "Wir sind völlig entsetzt" - war ein Wortbeitrag. Das Entsetzen richtete sich an die Teilnehmerzahl der Versammlung. Insgesamt waren 26 Personen anwesend, davon 16 Vorstandsmitglieder. Auch der geschäftsführende Vorstand zeigte sich traurig über des Desinteresse der Vereinsmitglieder für die Vorstandsarbeit. Eine andere Stimme aus der Versammlung gab zu bedenken, dass man das Nichterscheinen nicht als Desinteresse, sondern als Vertrauen werten solle. "Wenn etwas nicht stimmen würde, wären sicher viele erschienen um sich Luft zu machen", so die Annahme. Man wisse einfach, dass der Vorstand seine Arbeit mache und man vertraue darauf. Sicher ein interessanter und nicht falscher Ansatz, der aber die enttäuschten Vorstandgesichter nur wenig tröstete. Einig war man sich bei der Frage, ob man Häppchen und Freibier als Lockmittel zur Jahreshauptversammlung anbieten sollte: Nein. Der Vorstand investiert lieber in das Vereinsangebot, die Übungsstunden und somit in die Mitglieder.