Montag, 24. Februar 2014

Karnevalssitzungen 2014

 
An den Karnevalsitzungen 2014 luden die Rot-Weißen in den Wachenbuchener Wunderwald ein. Der Saal war an allen Veranstaltungen voll besetzt und das Publikum machte begeistert mit. Traditionell eröffnete die Mini-Playback-Show die Karnevalssitzungen. Mit ihrer Jubiläumsshow zum 20-jährigen Bestehen der Gruppe entführten die 17 Jugendlichen das Publikum wieder in die wundervolle Welt der Musicals. Das Best of, bestehend aus König der Löwen, Mamma Mia, Wicked, We will rock you und Tarzan, fand beim Publikum großen Anklang.
 
 
 
Danach hielt die rot-weiße Karnevalsmeute Einzug. Prinz Timo I. und Corinna I. begrüßten ihr Publikum herzlich. Zu Ehren des Prinzenpaares tanzte die Prinzengarde ihren Gardetanz zu Klängen wie "I work hard for the money". Es folgte die Verabschiedung von Sandra Preis, die in der Prinzengarde nicht mehr aktiv sein wird. Sitzungspräsident Bernd Hude dankte ihr für 23 Jahre Gardetanz. Sandra Preis bleibt weiterhin aktiv als Tänzerin im Showtanz und der Hitparade sowie als Trainerin der Minigarde, der Solotänzerin und des Männerballetts.

Ein Jungbauer betrat im Anschluss die Bühne. Bei der Rede von Jan-Niklas Hude wurde schnell klar, dass die Wachenbuchener Nachbarn, aber auch Bürgermeister Rohrbach was zu hören bekommen sollten. Jungbauer Jan-Niklas Hude erntete viele Lacher und entsprechend auch großen Applaus!

Die Minigarde überzeugte mir viel Charme, tänzerischem Können und Temperament. Natürlich wurden die jungen Tänzerinnen mit viel Applaus bedacht.

 

Im Anschluss durfte geschunkelt und geklatscht werden, denn es war Zeit für die Schoppies. Die Stimmungsmacher holten schnell das Publikum von den Stühlen und so tanzte der ganze Saal zu Liedern wie der "Holzhacker". Als Ehrengast war Manfred Wolf mit dabei, der lange Jahre Mitglied der Gruppe war. Ein besonderes Schmankerl hat sich die Gruppe zum 25-jährigen Bestehen ausgedacht. Das Publikum sollte ein kreatives Foto schießen und an schoppies@gmx.de senden. Das Beste wird bis zum Kampagnenende gekürt.
Trotz super Stimmung im Saal war einer Dame gar nicht zum Lachen. Bianca Schlegel betrat weinend im Bademantel und Puschen die Bühne. Ihr Mann hat sie ganz frisch verlassen. Natürlich war das der Anlass mal so richtig über die Männer herzuziehen. Von den Damen im Publikum mit Jubelstürmen gefeiert, erntete die Büttenrednerin von den Männern laute Buh-Rufe. Am Ende jedoch war sich das Publikum einig: Eine tolle Rede von Bianca Schlegel und so feierte sie das Publikum.



 

 
Danach eroberte die nächste Dame die Bühne. Solotänzerin Lisa Hanacek zeigte wieder einmal einen Tanz der Extraklasse. Hohe Beinwürfe, Räder, rasante Tanzschritte und natürlich ihre sympathische Ausstrahlung begeisterten das Publikum! Leider war dieser Tanz der letzte Solotanz von Lisa Hanacek. Sie beendet ihre Solotanzkarriere. Die Rot-Weißen sagen noch einmal DANKE für viele tolle Momente. Lisa Hanacek bleibt der FTW als Tänzerin in der Prinzengarde und im Showtanz sowie als Trainerin weiterhin erhalten.
Nach der Pause war es wie immer Zeit für Jump. Die Showturngruppe, die in diesem Jahr ihren 10. Geburtstag feiert, hüpfte als Gummibärenbande über die Bühne. Die Turner stapelten sich in mehreren Etagen bis unter die Bühnendecke. Aber auch Überschläge und Akrobatik wurden von den Männern und Frauen dargeboten. Das Staunen im Publikum war groß und der Applaus entsprechend auch. Bei der Zugabe „Hier im Dschungel“ tanzten die Bären über die Bühne und verließen auf bekannt akrobatische Weise den Saal.












Ihre Premiere feierte Vivien Krauss als neue Solotänzerin. Mit viel Witz fegte sie als Wirbelwind über die Bühne. Dazu zeigte sie kraftvolle Akrobatik, schnelle Tanzschritte und ein umwerfendes Lächeln. Die Premiere war absolut geglückt. Vivian eroberte die Herzen des Publikums im Sturm und so feierte der Saal die neue Solotänzerin der Rot-Weißen lautstark.

Zur Musikstund' lud Manuel Rothhaupt ein. In der Bütt berichtete er über seine Erfahrungen beim Blasorchester Wachenbuchen und dass er  auf der Suche nach einer Frau ist. Seine Traumfrau müsse einige Regeln erfüllen, und so stellte Manuel sein verzerrtes Frauenbild dar. Umringt wurde er dabei von zwei Damen, die sich bei genauerem Hinsehen als "unechte" Frauen entpuppten. Manuel holte sich zum Abschluss Unterstützung vom Vater und Prinz Timo I. um seinen Trinkspruch zum Besten zu geben: „Was man net im Kopp hat, hat man nur noch net ausgetrunken!“. Manuel Rothhaupt bewies wieder einmal, dass er der Garant für gute Laune ist.

Danach öffneten sich die Saaltüren für die Maxigarde. Mit viel Schwung und lauten Beats eroberten die elf Tänzerinnen den Saal. Die jungen Damen zeigten einen anspruchsvollen Tanz den sie mit viel Engagement und Leidenschaft darboten. Bei der Zugabe zu Helene Fischers "Atemlos", feierte das Publikum die Gruppe.

Im Anschluss betrat ein etwas weniger filigranes Wesen die Bühne. Sitzungspräsident Bernd Hude hatte sich in ein etwas anderes Feenkostüm geworfen. Seine Büttenrede wurde durch  Gesangseinlagen untermalt. Bernd Hude zeigte, dass er ein absolutes Multitalent auf der Wachenbuchener Bühne ist.

Katja Wild vertrat in der Zwischenzeit den Sitzungspräsidenten in seiner Umziehpause und machte ihre Sache äußerst gut.
 
Fideralala fideralala tönte es dann aus den Lautsprechern. Es war Zeit für das beliebte Wachenbuchener Männerballett. In diesem Jahr feierten die Männer Vogelhochzeit. In ansprechenden Kostümen zelebrierten die Vögelchen den kompletten Hochzeitsprozess. Von Verlobung über Junggesellenabschied der Vogel-Frauen bis hin zu dem ausartendem Junggesellenabschied der Vogel-Männer. Natürlich waren die Mannsbilder genervt, als von der Braut die ermahnenden Worte kamen, es nicht zu übertreiben. Aber der "Hangover" war vorprogrammiert. Trotzdem schafften es alle rechtzeitig zur Trauung, die von Prinz Timo I. feierlich eingeläutet wurde. Und so feierte die bunte Truppe eine ausgelassene Hochzeits-Party auf der Bühne. Die Freude steckte das Publikum an. Viele Lacher, tosender Applaus und großer Jubel ernteten die Wachenbuchener Ballettschläppscher.
 
Mystisch wurde es danach im Saal. Zigeuner hatten sich eingefunden und zauberten eine geheimnisvolle Stimmung. Auf der Bühne wurde es magisch als eine Wahrsagerin eine leuchtende Glaskugel hervorzauberte. Zu rasanten Klängen zeigte die Showtanzgruppe Rot-Weiß einen wundervollen Tanz. Die Tänzerinnen überraschten das Publikum mit einem Kostümwechsel auf der Bühne, der gesondert bejubelt wurde. Alles in allem: Prädikat absolut sehenswert.
Trotz ausgelassener Faschingsstimmung, besonnte sich die nächste Gruppe auf ein ernstes Thema: Umweltverschmutzung. Drei Rotkäppchen warfen ihren Müll unbedacht in den Wald. Doch die Wächter des Wachenbuchener Walds, die Wabbuts, sorgten dafür, dass die Natur geschützt wird. Und so durften die Rotkäppchen nach Wiedergutmachung mit den Waldbewohnern eine große Party feiern. Dargestellt wurde das Spektakel von der Showtanzgruppe Heartbeatz, die mit viel Applaus bedacht wurde.
Als Finale traten die Schoppies wieder auf die Bühne um dem Publikum noch einmal richtig einzuheizen! Zu Beginn überraschte die Gesangsgruppe mit einem Flashmob. Tänzer hatten sich im ganzen Saal eingefunden und stimmten den Saal entsprechend auf das Finale ein. Danach folgten weitere Gäste, wie die schwarze Natascha und der bekannte Eisbär. Bei einem fulminanten Finale zu "Aber scheiß drauf, Malle ist nur einmal im Jahr" schloss sich der Vorhang. Überglücklich feierten alle gemeinsam ganz nach dem internen Motto "Fasching ist nur einmal im Jahr..."! Die Rot-Weißen hoffen, es hat dem Publikum im Wachenbuchener Wunderwald gefallen.