Montag, 4. Februar 2013

Karnevalssitzungen 2013

Ein fulminantes Wochenende ist vorbei. Die ausverkauften Karnevalssitzungen am Freitag und Samstag waren ein voller Erfolg. Auch die Senioren brachten an der Seniorensitzung am gestrigen Sonntag den Narrenbau zum Toben.

Die Mini-Playback-Show auf Kreuzfahrt

Das Publikum der FTW wurde mit einem Highlight nach dem anderen überrascht. Jeder kam auf seine Kosten!
 
Zu Beginn lud die Mini-Playback-Show zur Kreuzfahrt nach New York ein. Mit Musik von Udo Jürgens zauberten die jungen Männer und Frauen das Musical "Ich war noch niemals in New York" auf die Bühne. Anschließend begrüßte Sitzungspräsident Bernd Hude musikalisch zusammen mit den Schoppies das Publikum.

Die Prinzengarde, der 11er-Rat
und das Prinzenpaar nach dem Tanz der Prinzengarde
Dann war es Zeit für den Einzug des Prinzenpaares und seiner Gefolgschaft. Der Elferrat und die Garden begleiteten Rolf I. und seine Lieblichkeit Birgit III. auf die Bühne. Nach der Begrüßungsrede der Tolitäten tanzte die Prinzengarde zu Ehren des Prinzenpaares ihren Gardetanz. Nach einem überraschenden Intro stürmten die zehn jungen Frauen in den Saal und konnten sich bereits zu früher Stunde über ein stehendes Publikum erfreuen. Jan-Niklas Hude sorgte anschließend für die ersten Lacher des Abends mit seiner Büttenrede. Das Leben als Jugendlicher ist schon nicht leicht, besonders bei dem Vater, und so hatte er Einiges zu erzählen. Anschließend konnte die Minigarde beweisen was sie alles kann. Es wurde deutlich, dass die "kleinen" Tänzerinnen den Großen in nichts nachstehen. Danach wurde das Publikum auf Vordermann gebracht. Die Rot-Weißen schickten extra ein Friseurin auf die Bühne, um einer glücklichen Besucherin gratis einen neuen Haarschnitt zu verpassen. Leider war die junge Friseurin noch in der Ausbildung und etwas ungeschickt, so dass man froh sein konnte als die Tortur unblutig ausging. Wie es sich so gehört hatte die Friseurin natürlich auch noch Einiges zu erzählen. Sarah Schlegel zeigte mit ihrer kreativen Büttenrede wieder einmal, dass sie in die Wachenbuchener Bütt gehört. Zusammen mit ihrer Schwester Bianca Schlegel, dem "freiwilligen" Haarmodell, sind die Schlegel Sisters ein absolutes Dreamteam. 

Die Showtanzgruppe Rot-Weiß
bringt Hollywood nach Wachenbuchen
Anschließend stand der erste Showtanz des Abends auf dem Programm. Die Showtanzgruppe Rot-Weiß nahm das Publikum mit nach Hollywood in die Welt der schönen Marylin Monroe. Besonders Sitzungspräsident Bernd Hude konnte sich freuen, als speziell für Ihn Marylin das Happy Birthday Mr. President ins Mikro hauchte. Die zehn Frauen zeigten sich erstmals in neuer Formation und man konnte sofort sehen, dass da eine ganz tolle Truppe entstanden ist auf die man sich in den nächsten Jahren wieder freuen darf. Solotänzerin Lisa Hanacek war wie gewohnt eine Augenweide auf der Bühne. Temperamentvoll und sympathisch wirbelte sie zu Klängen von Fluch der Karibik über die Bühne. Akrobatik und Tanzfinesse in Perfektion! Danach war es mal wieder Zeit für Herbert! Man hat es mit der heutigen Jugend schon nicht leicht, immer diese Pubis...! Sein Leid konnte Bernd Hude bei seiner Büttenrede dem gesprächigen Siggi klagen. Siggi erreichte, ohne tatsächlich ein Wort zu sprechen, absoluten Kultstatus!
Bernd Hude und Jan-Niklas Hude beim Gangnam Style
Bei dem einseitigen Zwiegespräch wurden die Lachmuskeln des Publikums bis aufs Äußerste gereizt. Als Herbert auf seinen Sohn trifft und plötzlich feststellt, dass die Jugend ja doch nicht nur schlecht ist, steht der Saal Kopf: Gemeinsam tanzen die Beiden den Gangnam Style. Natürlich kommen sie nicht ohne Zugabe von der Bühne.

Nach der Pause entführte Jump den Wachenbuchener Nachenbau nach Venedig. Wie gewohnt begeistern die Turner durch waghalsige Menschenpyramiden. Dabei bauen sie die Gebäude von Venedig auf kreative Weise nach. 
Ein sehr emotionaler Moment -
Der Abschied von Jogi & Saxi aus der Bütt

Danach war es Zeit für den emotionalsten Moment der Karnevalssitzungen. Jogi & Saxi betraten zum letzten Mal die Bütt. 1969 startete Jogi seine Büttenrednerkarriere und hatte dabei legendäre Auftritte, die niemals vergessen werden. Passend zur Bütt-Rente erzählten die Zwei über das Alter. Über alles was man sich alles im Alter erlauben darf, ohne dass man es einem übel nimmt. Standesgemäß blieb natürlich keine Auge trocken, als die zwei "Alten" von Problemen mit den Frauen oder kleinen Wehwehchen erzählten. Nach den letzten Abschiedsworten erhob sich der Saal und ehrte die Urgesteine mit minutenlangen gebührenden Standing Ovations. DANKE Jogi & Saxi für die vielen tollen lustigen Momente!

Das Männerballett bei der "richtigen" Mondlandung
Nachdem die Emotionen sich gelegt hatten, gab es allerdings keine Entspannung für die Lachmuskeln: Das Männerballett stand vor der Tür. Man hatte schon viel über die Mondlandung gehört. Allerdings zeigten die Wachenbuchener Grazien jetzt, wie es wirklich abgelaufen ist. Sechs Astronauten machten sich auf den Weg zum Mond, doch was war das? Sie waren nicht alleine. Sie trafen auf Bewohner des Mondes, die in Ihren lila Anzügen Ihre weibliche Seite deutlich auslebten. Natürlich kam es zum Kampf zwischen den beiden Gruppen, was die Traumtänzer für sich gewannen. Als Deal nahmen die Astronauten die Grazien mit zurück auf die Erde, dafür geht Amerika in die Geschichte ein, als erste Menschen auf dem Mond.
Die Schoppies eroberten die Bühne und sorgten für Schunkel- und Tanzeinlagen im Saal. Mit tollen Stimmungsliedern, wie "Ich bin ein Dorfkind", brachten die Stimmungsmacher der FTW den Saal zum Kochen. Aber auch auf der Bühne gab es Einiges zu gucken. Die Schoppies hatten sich wieder eine tolle Show überlegt. Da durften auch Überraschungsgäste nicht fehlen, wie die 'Dame', die "nur noch Schuhe an hatte". Alles in allem eine tolle Show der Schoppies, bei der das Publikum voll dabei war.
Die Maxigarde nahm sich dem Motto Amerika besonders kreativ an. Sie legte die traditionellen Kostüme ab und schlüpfte in amerikanische Showkostüme. Die Mischung aus Show- und Gardetanz kam bei Publikum auch zu später Stunde äußerst gut an.
 Als der Herzschlag ertönte war es klar: Es war Zeit für Heartbeatz! Dieses Mal stellten die 18 jungen Frauen die Eroberung Amerikas dar. Die Eroberer rund um Christopher Columbus trafen auf die einheimischen Indianer. Zunächst noch etwas skeptisch, vereinen sich beide Gruppen und bilden zusammen den Grundstein für die amerikanische Geschichte. Die tollen Kostüme und der kreative Tanz begeisterten das Publikum, so dass laute Zugaberufe ertönten.

Boss Hoss war
bei der Hitparade dabei
Gossip darf bei der
Hirparade nicht fehlen
Zum Abschluss heizte die Hitparade dem Saal noch einmal richtig ein. Ob Bruce Bringsteen, Elvis, Usher, Udo Lindenberg, Robbie Williams oder Psy - jeder Interpret traf genau den Nerv des Publikums. Es hielt niemanden mehr auf den Sitzen und so beendeten die Aktiven und das Publikum tanzend einen grandiosen Abend. Nachdem sich der Vorhang geschlossen hatte, fielen sich alle Aktiven auf der Bühne glücklich in die Arme. Die Rot-Weißen sind mehr als zufrieden und können stolz auf diese tolle Show sein.

Vielen Dank an das rot-weiße Publikum für die fantastische Stimmung im Narrenbau!